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Hormone, PCT & Fruchtbarkeit

Enclomifen: Wirkung, Studienlage und Risiken

Nur für Forschungszwecke: Enclomifen ist nicht als Arzneimittel zugelassen. Angeboten wird es als Forschungssubstanz mit dem Hinweis „ausschließlich für Forschungszwecke – nicht zur Anwendung an Mensch oder Tier“. Diese Seite fasst den Forschungsstand zusammen und ist keine Empfehlung zur Anwendung.

Auch bekannt als Enclomifencitrat, Enclomiphene, trans-Clomifen, Androxal, EnCyzix.

StatusNicht zugelassen
EvidenzGroße Studien
WirkstoffklasseSERM (trans-Isomer von Clomifen) · Kapseln/Tabletten (nicht zugelassen)
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Dosierungen nennen wir nur für zugelassene Medikamente laut Fachinformation – im Rechner.

Was ist Enclomifen?

Enclomifen ist das trans-Isomer von Clomifen und wirkt ebenfalls über eine Blockade hypothalamischer Östrogenrezeptoren, wodurch LH, FSH und Testosteron ansteigen. Es wurde als Therapie für Männer mit sekundärem Hypogonadismus entwickelt. In der Fitness- und Bodybuilding-Szene wird es als „Testosteron-Booster“ und „PCT“-Mittel vermarktet.

Wie gut ist Enclomifen untersucht?

Phase-3-Studien zeigten einen Anstieg des Testosteronspiegels, untersuchten aber nicht ausreichend, ob sich Beschwerden wie Libido, Potenz, Knochen oder Gewicht bessern. Die EMA lehnte die Zulassung (EnCyzix) 2018 ab, weil der Nutzen die Risiken nicht überwog.

Welche Nebenwirkungen und Risiken hat Enclomifen?

Die EMA sah insbesondere ein Risiko für venöse Thromboembolien (Blutgerinnsel). Wie bei Clomifen sind Sehstörungen, Stimmungsveränderungen und Kopfschmerzen möglich. Langzeitdaten fehlen; nicht zugelassene Ware hat keine geprüfte Qualität.

Ist Enclomifen in Deutschland zugelassen?

Kurz: nein. Weder in der EU noch in den USA als Arzneimittel zugelassen (EMA-Ablehnung 2018). Ein Inverkehrbringen als Arzneimittel ohne Zulassung ist in Deutschland nicht erlaubt (AMG); Angebote als „Supplement“ oder „Research Chemical“ sind illegal. WADA: S4 (Hormon- und Stoffwechselmodulatoren, anti-östrogene Substanz) – jederzeit verboten.

Quellen

Hinweis: Hier stehen bewusst keine Dosierungen. Bei zugelassenen Mitteln legt die Ärztin oder der Arzt die Dosis fest; für nicht zugelassene Stoffe gibt es keine gesicherten Angaben.