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Methylstenbolon: Wirkung, Studienlage und Risiken

Nur für Forschungszwecke: Methylstenbolon ist nicht als Arzneimittel zugelassen. Angeboten wird es als Forschungssubstanz mit dem Hinweis „ausschließlich für Forschungszwecke – nicht zur Anwendung an Mensch oder Tier“. Diese Seite fasst den Forschungsstand zusammen und ist keine Empfehlung zur Anwendung.

Auch bekannt als M-Sten, Ultradrol.

StatusNicht zugelassen
EvidenzPräklinisch
WirkstoffklasseDesigner-Steroid (17α-alkyliert) · Kapseln (illegal als „Nahrungsergänzung“ vertrieben)
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Dosierungen nennen wir nur für zugelassene Medikamente laut Fachinformation – im Rechner.

Was ist Methylstenbolon?

Methylstenbolon ist ein 17α-methyliertes Designer-Steroid, das nie als Arzneimittel entwickelt wurde. Es wurde als „Nahrungsergänzungsmittel“ vermarktet, teils kombiniert mit weiteren Designer-Steroiden.

Wie gut ist Methylstenbolon untersucht?

Keine klinischen Studien; es gibt nur Fallberichte über Nebenwirkungen.

Welche Nebenwirkungen und Risiken hat Methylstenbolon?

Fallberichte beschreiben schwere cholestatische Gelbsucht mit extrem hohen Bilirubinwerten nach wenigen Wochen Einnahme. Zu erwarten sind außerdem die typischen Androgen-Risiken (Blutfette, Herz-Kreislauf, Unterdrückung der Hormonachse, Vermännlichung bei Frauen).

Ist Methylstenbolon in Deutschland zugelassen?

Kurz: nein. Nirgends als Arzneimittel zugelassen. WADA S1 (erfasst als Stoff mit ähnlicher Struktur/Wirkung). Nicht zugelassene Arzneimittel dürfen nach dem AMG nicht in Verkehr gebracht werden; zudem ist das Anti-Doping-Gesetz zu beachten. Produkte sind oft falsch deklariert oder mit weiteren Steroiden versetzt.

Quellen

Hinweis: Hier stehen bewusst keine Dosierungen. Bei zugelassenen Mitteln legt die Ärztin oder der Arzt die Dosis fest; für nicht zugelassene Stoffe gibt es keine gesicherten Angaben.