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Metandienon: Wirkung, Studienlage und Risiken

Nur für Forschungszwecke: Metandienon ist in Deutschland und der EU nicht als Arzneimittel zugelassen (Zulassungen gibt es nur in einzelnen Ländern außerhalb der EU). Angeboten wird es als Forschungssubstanz mit dem Hinweis „ausschließlich für Forschungszwecke – nicht zur Anwendung an Mensch oder Tier“. Diese Seite fasst den Forschungsstand zusammen und ist keine Empfehlung zur Anwendung.

Auch bekannt als Methandrostenolon, Dianabol, „D-Bol“.

StatusNur außerhalb der EU zugelassen
EvidenzKleine Humanstudien
WirkstoffklasseAnabol-androgenes Steroid (17α-alkyliert) · Tabletten
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Dosierungen nennen wir nur für zugelassene Medikamente laut Fachinformation – im Rechner.

Was ist Metandienon?

Metandienon ist ein 1955 synthetisiertes, 17α-methyliertes und dadurch oral wirksames Testosteron-Derivat. Es wurde von Ciba als Dianabol vermarktet. Es kann zu Östrogen umgewandelt werden.

Wie gut ist Metandienon untersucht?

Ältere klinische Erfahrungen, keine modernen kontrollierten Studien. Die heutige Datenlage beruht überwiegend auf Missbrauchsberichten.

Welche Nebenwirkungen und Risiken hat Metandienon?

Blutdruckanstieg, Wassereinlagerungen, Gynäkomastie, Akne, Haarausfall und Stoffwechselstörungen (u. a. Blutfette). Bei längerer Einnahme ist mit Leberschäden zu rechnen; die Hormonachse und Fruchtbarkeit werden unterdrückt. Bei Frauen Vermännlichung.

Ist Metandienon in Deutschland zugelassen?

Kurz: nein – nur außerhalb der EU. Das Originalpräparat wurde Anfang der 1980er-Jahre vom Markt genommen; in Deutschland nicht zugelassen, in einigen anderen Ländern noch erhältlich. WADA S1. Nach dem Anti-Doping-Gesetz (AntiDopG) sind Handel und Inverkehrbringen verboten; schon Erwerb und Besitz einer „nicht geringen Menge“ (Dopingmittel-Mengen-Verordnung) sind strafbar – auch für Freizeitsportler und auch zum Eigenbedarf. Schwarzmarktware ist häufig gefälscht, falsch dosiert oder verunreinigt.

Quellen

Hinweis: Hier stehen bewusst keine Dosierungen. Bei zugelassenen Mitteln legt die Ärztin oder der Arzt die Dosis fest; für nicht zugelassene Stoffe gibt es keine gesicherten Angaben.