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Hormone, PCT & Fruchtbarkeit

Kisspeptin-10: Wirkung, Studienlage und Risiken

Nur für Forschungszwecke: Kisspeptin-10 ist nicht als Arzneimittel zugelassen und wird bisher nur in klinischen Studien untersucht. Angeboten wird es als Forschungssubstanz mit dem Hinweis „ausschließlich für Forschungszwecke – nicht zur Anwendung an Mensch oder Tier“. Diese Seite fasst den Forschungsstand zusammen und ist keine Empfehlung zur Anwendung.

Auch bekannt als Kisspeptin, KP-10, Metastin (45–54).

StatusIn Studien
EvidenzKleine Humanstudien
WirkstoffklasseNeuropeptid (Kisspeptin-Rezeptor-/GPR54-Agonist) · Injektion (nur in Studien)
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Dosierungen nennen wir nur für zugelassene Medikamente laut Fachinformation – im Rechner.

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Was ist Kisspeptin-10?

Kisspeptin ist ein körpereigenes Neuropeptid, das die GnRH-Ausschüttung im Hypothalamus steuert und damit die gesamte Fortpflanzungsachse (LH, FSH, Testosteron bzw. Östrogen) antreibt. Kisspeptin-10 ist das kürzeste aktive Teilstück. Es wird in Foren als „natürlicher“ Testosteron-Booster bzw. zur Achsen-Wiederherstellung nach Steroidgebrauch angepriesen.

Wie gut ist Kisspeptin-10 untersucht?

Kleine Humanstudien: Bei gesunden Männern steigerte Kisspeptin-10 LH und in hoher Dosierung auch Testosteron (Studien mit jeweils nur 4–6 Teilnehmern). Weitere kleine Studien untersuchen Kisspeptin bei hypothalamischer Amenorrhö und als Eisprungauslöser bei IVF. Keine großen Wirksamkeits- oder Langzeitsicherheitsstudien.

Welche Nebenwirkungen und Risiken hat Kisspeptin-10?

Langzeitsicherheit beim Menschen ist unbekannt. Wie bei anderen Achsen-Stimulatoren kann eine anhaltende Gabe theoretisch zu Gewöhnung bzw. Dämpfung der Achse führen. Als „Research Peptide“ verkaufte Ware ist nicht pharmazeutisch geprüft (Reinheit, Gehalt, Sterilität, Verunreinigungen).

Ist Kisspeptin-10 in Deutschland zugelassen?

Kurz: nein – noch in Studien. Nirgends als Arzneimittel zugelassen; nur in klinischen Studien verwendet. Der Verkauf zur Anwendung am Menschen ist in Deutschland nicht zulässig (AMG). WADA: S2 – Kisspeptin und seine Agonisten sind für männliche Athleten jederzeit verboten.

Quellen

Hinweis: Hier stehen bewusst keine Dosierungen. Bei zugelassenen Mitteln legt die Ärztin oder der Arzt die Dosis fest; für nicht zugelassene Stoffe gibt es keine gesicherten Angaben.