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Oxymetholon: Wirkung, Studienlage und Risiken

Nur für Forschungszwecke: Oxymetholon ist in Deutschland und der EU nicht als Arzneimittel zugelassen (Zulassungen gibt es nur in einzelnen Ländern außerhalb der EU). Angeboten wird es als Forschungssubstanz mit dem Hinweis „ausschließlich für Forschungszwecke – nicht zur Anwendung an Mensch oder Tier“. Diese Seite fasst den Forschungsstand zusammen und ist keine Empfehlung zur Anwendung.

Auch bekannt als Anadrol-50, Anapolon, „Drol“.

StatusNur außerhalb der EU zugelassen
EvidenzKleine Humanstudien
WirkstoffklasseAnabol-androgenes Steroid (17α-alkyliert, DHT-Derivat) · Tabletten
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Dosierungen nennen wir nur für zugelassene Medikamente laut Fachinformation – im Rechner.

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Was ist Oxymetholon?

Oxymetholon ist ein orales, 17α-alkyliertes Steroid. Es regt unter anderem die Bildung roter Blutkörperchen an. In den USA ist es zur Behandlung bestimmter Anämien (z. B. aplastische Anämie, Myelofibrose) zugelassen.

Wie gut ist Oxymetholon untersucht?

Alte Zulassung (1972) für seltene Blutbildungsstörungen, heute durch andere Therapien weitgehend ersetzt. Moderne große Studien fehlen; zum Kraftsport keine verlässlichen Studien.

Welche Nebenwirkungen und Risiken hat Oxymetholon?

Die US-Fachinformation warnt mit Boxed Warnings vor Peliosis hepatis (Leberversagen, lebensbedrohliche Blutungen), gut- und bösartigen Lebertumoren sowie HDL-Abfall/LDL-Anstieg mit Arteriosklerose-Risiko. Außerdem Cholestase, Ödeme bis Herzinsuffizienz, Hodenatrophie, Wechselwirkung mit Gerinnungshemmern (Warfarin); bei Frauen irreversible Vermännlichung.

Ist Oxymetholon in Deutschland zugelassen?

Kurz: nein – nur außerhalb der EU. In den USA verschreibungspflichtig zugelassen (Anämien); in Deutschland/EU nicht zugelassen. WADA S1. Nach dem Anti-Doping-Gesetz (AntiDopG) sind Handel und Inverkehrbringen verboten; schon Erwerb und Besitz einer „nicht geringen Menge“ (Dopingmittel-Mengen-Verordnung) sind strafbar – auch für Freizeitsportler und auch zum Eigenbedarf. Schwarzmarktware ist häufig gefälscht, falsch dosiert oder verunreinigt.

Quellen

Hinweis: Hier stehen bewusst keine Dosierungen. Bei zugelassenen Mitteln legt die Ärztin oder der Arzt die Dosis fest; für nicht zugelassene Stoffe gibt es keine gesicherten Angaben.