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Drostanolon: Wirkung, Studienlage und Risiken

Nur für Forschungszwecke: Drostanolon ist in Deutschland und der EU nicht als Arzneimittel zugelassen (Zulassungen gibt es nur in einzelnen Ländern außerhalb der EU). Angeboten wird es als Forschungssubstanz mit dem Hinweis „ausschließlich für Forschungszwecke – nicht zur Anwendung an Mensch oder Tier“. Diese Seite fasst den Forschungsstand zusammen und ist keine Empfehlung zur Anwendung.

Auch bekannt als Dromostanolon, Drostanolonpropionat, Drostanolonenantat, Masteron.

StatusNur außerhalb der EU zugelassen
EvidenzKleine Humanstudien
WirkstoffklasseAnabol-androgenes Steroid (DHT-Derivat) · Injektion (Ester)
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Dosierungen nennen wir nur für zugelassene Medikamente laut Fachinformation – im Rechner.

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Was ist Drostanolon?

Drostanolon ist ein vom Dihydrotestosteron (DHT) abgeleitetes Steroid. Es wird nicht zu Östrogen umgewandelt. Früher wurde es bei fortgeschrittenem Brustkrebs bei Frauen nach den Wechseljahren eingesetzt.

Wie gut ist Drostanolon untersucht?

Ältere, kleine klinische Untersuchungen aus der Brustkrebstherapie; heute medizinisch durch modernere Therapien ersetzt. Zum Einsatz im Kraftsport keine verlässlichen Studien.

Welche Nebenwirkungen und Risiken hat Drostanolon?

Typische Androgen-Risiken: HDL-Abfall, Blutdruckanstieg, Herz-Kreislauf-Belastung, Unterdrückung der Hormonachse und Fruchtbarkeit. Als DHT-Derivat stark androgen: Akne, Haarausfall; bei Frauen Vermännlichung (u. a. tiefe Stimme, teils irreversibel).

Ist Drostanolon in Deutschland zugelassen?

Kurz: nein – nur außerhalb der EU. Als Arzneimittel (Masteron) früher zugelassen, heute praktisch nicht mehr im Handel; in Deutschland kein zugelassenes Präparat bekannt. WADA S1. Nach dem Anti-Doping-Gesetz (AntiDopG) sind Handel und Inverkehrbringen verboten; schon Erwerb und Besitz einer „nicht geringen Menge“ (Dopingmittel-Mengen-Verordnung) sind strafbar – auch für Freizeitsportler und auch zum Eigenbedarf. Schwarzmarktware ist häufig gefälscht, falsch dosiert oder verunreinigt.

Quellen

Hinweis: Hier stehen bewusst keine Dosierungen. Bei zugelassenen Mitteln legt die Ärztin oder der Arzt die Dosis fest; für nicht zugelassene Stoffe gibt es keine gesicherten Angaben.