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Langlebigkeit & Immunsystem

Dermorphin: Wirkung, Studienlage und Risiken

Nur für Forschungszwecke: Dermorphin ist nicht als Arzneimittel zugelassen. Angeboten wird es als Forschungssubstanz mit dem Hinweis „ausschließlich für Forschungszwecke – nicht zur Anwendung an Mensch oder Tier“. Diese Seite fasst den Forschungsstand zusammen und ist keine Empfehlung zur Anwendung.

Auch bekannt als Froschhaut-Opioidpeptid.

StatusNicht zugelassen
EvidenzPräklinisch
WirkstoffklasseOpioid-Heptapeptid (µ-Opioidrezeptor-Agonist) · Injektion
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Dosierungen nennen wir nur für zugelassene Medikamente laut Fachinformation – im Rechner.

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Was ist Dermorphin?

Dermorphin ist ein Peptid aus der Haut südamerikanischer Frösche (Gattung Phyllomedusa). Es aktiviert den µ-Opioidrezeptor und ist Berichten zufolge etwa 30- bis 40-mal stärker schmerzstillend als Morphin.

Wie gut ist Dermorphin untersucht?

Pharmakologische Forschung und Tierdaten; keine Zulassungsstudien am Menschen und keine verlässlichen Humandaten. Bekannt wurde es vor allem durch Doping im Pferderennsport, wo es Schmerzen unterdrückt.

Welche Nebenwirkungen und Risiken hat Dermorphin?

Als starkes Opioid ist mit den typischen Opioidrisiken zu rechnen: Atemdepression, Sedierung, Übelkeit, Toleranz und Abhängigkeit – bei unbekannter Stärke und Reinheit ist eine lebensgefährliche Überdosierung möglich. Schmerzunterdrückung kann zudem Verletzungen verschleiern.

Ist Dermorphin in Deutschland zugelassen?

Kurz: nein. Nirgends als Arzneimittel zugelassen. WADA: nicht namentlich gelistet, fällt aber als nicht zugelassene Substanz unter S0 und ist damit jederzeit verboten. Angebote als „Research Peptide“ sind unkontrolliert; die Anwendung am Menschen ist gefährlich.

Quellen

Hinweis: Hier stehen bewusst keine Dosierungen. Bei zugelassenen Mitteln legt die Ärztin oder der Arzt die Dosis fest; für nicht zugelassene Stoffe gibt es keine gesicherten Angaben.