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Medikamente & Begleitmedikation

Rosuvastatin: Wirkung, Studienlage und Risiken

Auch bekannt als Crestor; Kombinationen mit Ezetimib.

StatusZugelassen (EU)
EvidenzGroße RCTs
WirkstoffklasseStatin (HMG-CoA-Reduktase-Hemmer) · Tablette

Was ist Rosuvastatin?

Stark wirksames Statin, das die Cholesterinbildung in der Leber hemmt und LDL-Cholesterin senkt. Verordnet bei Fettstoffwechselstörungen und zur kardiovaskulären Risikosenkung.

Wie gut ist Rosuvastatin untersucht?

Zulassungs- und große Outcome-Studien belegen LDL-Senkung und weniger Herz-Kreislauf-Ereignisse. Seit Jahrzehnten im Einsatz.

Welche Nebenwirkungen und Risiken hat Rosuvastatin?

Kopfschmerz, Übelkeit, Muskelschmerzen, Verstopfung. Selten Muskelzerfall mit Nierenschäden – höheres Risiko bei älteren Menschen, asiatischer Herkunft, Schilddrüsen- oder Nierenproblemen und mit Ciclosporin, Gemfibrozil, bestimmten HIV-Mitteln oder Colchicin. Leberschäden, Eiweiß/Blut im Urin, Blutzuckeranstieg möglich. Aluminium-/Magnesium-Antazida vermindern die Aufnahme. Bei GLP-1-Therapie keine bekannte direkte Wechselwirkung; Dehydrierung durch Erbrechen/Durchfall belastet aber die Nieren.

Ist Rosuvastatin in Deutschland zugelassen?

Kurz: ja. In DE/EU zugelassen, verschreibungspflichtig. Nicht auf der WADA-Verbotsliste. Einnahme ohne ärztliche Verordnung und Kontrolle – etwa aus „Peptid-Shops“ – ist gefährlich: unklare Qualität, keine Laborkontrollen, keine Anpassung an Blutdruck, Nierenwerte oder andere Medikamente.

Quellen

Hinweis: Hier stehen bewusst keine Dosierungen. Bei zugelassenen Mitteln legt die Ärztin oder der Arzt die Dosis fest; für nicht zugelassene Stoffe gibt es keine gesicherten Angaben.