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Matrixyl (Palmitoyl-Pentapeptid): Wirkung, Studienlage und Risiken

Nur für Forschungszwecke: Matrixyl (Palmitoyl-Pentapeptid) ist nicht als Arzneimittel zugelassen. Angeboten wird es als Forschungssubstanz mit dem Hinweis „ausschließlich für Forschungszwecke – nicht zur Anwendung an Mensch oder Tier“. Diese Seite fasst den Forschungsstand zusammen und ist keine Empfehlung zur Anwendung.

Auch bekannt als Palmitoyl Pentapeptide-4 (früher -3), Pal-KTTKS, Matrixyl 3000 (Kombination).

StatusNicht zugelassen
EvidenzKleine Humanstudien
WirkstoffklasseKosmetischer Signalpeptid-Wirkstoff (Matrikin) · topisch (Creme/Serum)
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Dosierungen nennen wir nur für zugelassene Medikamente laut Fachinformation – im Rechner.

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Was ist Matrixyl (Palmitoyl-Pentapeptid)?

Matrixyl ist ein Pentapeptid aus einem Kollagen-Bruchstück (KTTKS), das mit einer Fettsäure (Palmitinsäure) gekoppelt ist, damit es besser in die Haut eindringt. Es soll als Botenstoff Fibroblasten zur Bildung von Kollagen und anderer Bindegewebsbestandteile anregen. Seit 2000 als Kosmetikwirkstoff im Handel.

Wie gut ist Matrixyl (Palmitoyl-Pentapeptid) untersucht?

Neben Labordaten (Kollagenbildung in Fibroblasten) gibt es kleine klinische Studien, u. a. Robinson et al. (2005) an lichtgealterter Gesichtshaut, die Verbesserungen berichten; die Effekte gelten als bescheiden. Ein Teil der Daten stammt vom Hersteller; große unabhängige Langzeitstudien fehlen.

Welche Nebenwirkungen und Risiken hat Matrixyl (Palmitoyl-Pentapeptid)?

Gilt als gut verträglich; möglich sind Rötung, Brennen oder Kontaktallergien, oft eher durch andere Rezepturbestandteile. Die Effekte sind kosmetisch und klein – keine Wirkung wie bei ärztlichen Behandlungen zu erwarten.

Ist Matrixyl (Palmitoyl-Pentapeptid) in Deutschland zugelassen?

Kurz: nein. Kein Arzneimittel, sondern kosmetischer Inhaltsstoff (EU-Kosmetikverordnung). Laut USADA gehört Palmitoyl Pentapeptide-4/-3 zu den nicht verbotenen kosmetischen Peptiden. Werbeversprechen („wie Botox“, „Lifting“) sind durch Studien nicht gedeckt.

Quellen

Hinweis: Hier stehen bewusst keine Dosierungen. Bei zugelassenen Mitteln legt die Ärztin oder der Arzt die Dosis fest; für nicht zugelassene Stoffe gibt es keine gesicherten Angaben.