Was ist AHK-Cu?
AHK-Cu ist ein kurzes Peptid aus drei Aminosäuren (Alanin, Histidin, Lysin), das Kupfer bindet – ein naher Verwandter von GHK-Cu. Es soll Zellen der Haarwurzel (dermale Papille) stimulieren und das Absterben dieser Zellen bremsen.
Wie gut ist AHK-Cu untersucht?
Die zentrale Arbeit (Pyo et al., 2007) ist eine Laborstudie an isolierten menschlichen Haarfollikeln und Zellkulturen: Dort förderte der Komplex das Haarwachstum in vitro. Kontrollierte Studien am Menschen zur Wirkung gegen Haarausfall oder Hautalterung fehlen; die Studienlage ist dünn.
Welche Nebenwirkungen und Risiken hat AHK-Cu?
Topisch sind Hautreizungen und Kontaktallergien möglich; verlässliche Langzeitdaten fehlen. Bei Graumarkt-Produkten zur Injektion sind Reinheit, Kupfergehalt und Sterilität unklar – Infektionen und Verunreinigungen sind ein reales Risiko. Zu systemischer Anwendung gibt es keine Sicherheitsdaten.
Ist AHK-Cu in Deutschland zugelassen?
Kurz: nein. Kein zugelassenes Arzneimittel, weder in der EU noch anderswo; als Inhaltsstoff in Kosmetika im Handel. Produkte, die als Arzneimittel zur Injektion angeboten werden, sind in Deutschland nicht verkehrsfähig (AMG). Nach USADA-Übersicht gelten gängige kosmetische Kupferpeptide nicht als verboten – im Zweifel vor Wettkämpfen bei der NADA prüfen.
Quellen
Hinweis: Hier stehen bewusst keine Dosierungen. Bei zugelassenen Mitteln legt die Ärztin oder der Arzt die Dosis fest; für nicht zugelassene Stoffe gibt es keine gesicherten Angaben.