Was ist Essigsäure 0,6 % als Lösungsmittel?
Verdünnte Essigsäure wird im Labor verwendet, um basische Peptide in Lösung zu bringen, die sich in neutralem Wasser schlecht lösen. In der Peptid-Szene wird eine etwa 0,6-prozentige Lösung als Lösungsmittel für bestimmte Graumarkt-Peptide genannt.
Wie gut ist Essigsäure 0,6 % als Lösungsmittel untersucht?
Laborleitfäden empfehlen verdünnte Essigsäure zum Lösen basischer Peptide, betonen aber, dass das Lösungsmittel zur jeweiligen Anwendung passen muss. Zur Injektion solcher Lösungen beim Menschen gibt es keine verlässlichen Daten.
Welche Nebenwirkungen und Risiken hat Essigsäure 0,6 % als Lösungsmittel?
Saure Lösungen können an der Einstichstelle brennen, Schmerzen und Gewebereizungen verursachen. Selbst hergestellte oder ungeprüfte Lösungen sind nicht zuverlässig steril, pyrogenfrei oder korrekt konzentriert – Infektionen und Entzündungen sind möglich. Falsche Verdünnung kann zu deutlich stärkeren Reizungen führen.
Ist Essigsäure 0,6 % als Lösungsmittel in Deutschland zugelassen?
Kurz: nein. Als Lösungsmittel zur Injektion ist verdünnte Essigsäure in Deutschland nicht als Arzneimittel zugelassen. In kleinen Mengen werden Essigsäure bzw. Acetat in zugelassenen Arzneimitteln allerdings als Hilfsstoff zur pH-Einstellung verwendet. Angebote im Graumarkt sind in Qualität und Sterilität nicht kontrolliert.
Quellen
Hinweis: Hier stehen bewusst keine Dosierungen. Bei zugelassenen Mitteln legt die Ärztin oder der Arzt die Dosis fest; für nicht zugelassene Stoffe gibt es keine gesicherten Angaben.