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Regeneration & Heilung

Teriparatid: Wirkung, Studienlage und Risiken

Auch bekannt als Teriparatid, rhPTH (1-34), Forsteo, Biosimilars.

StatusZugelassen (EU)
EvidenzGroße RCTs
WirkstoffklasseParathormon-Analogon (PTH 1-34), knochenaufbauendes Osteoporosemittel · Injektion (s. c.)
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Dosierungen nennen wir nur für zugelassene Medikamente laut Fachinformation – im Rechner.

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Was ist Teriparatid?

Teriparatid entspricht dem wirksamen Teil des körpereigenen Parathormons. In der therapeutischen Anwendung regt es die Knochenneubildung an und verbessert die Calciumaufnahme.

Wie gut ist Teriparatid untersucht?

Gut untersucht und in der EU seit 2003 zugelassen: bei Osteoporose von Frauen nach den Wechseljahren, Männern mit erhöhtem Frakturrisiko und bei Langzeit-Kortisontherapie. In den Zulassungsstudien sanken Wirbel- und Nicht-Wirbelbrüche, für Hüftfrakturen ist ein Effekt nicht belegt.

Welche Nebenwirkungen und Risiken hat Teriparatid?

Häufigste Nebenwirkung sind Schmerzen in Armen oder Beinen. Nicht angewendet werden darf es u. a. bei Morbus Paget, Knochenkrebs oder früherer Bestrahlung des Skeletts, erhöhtem Calcium, schwerer Nierenerkrankung, bei Kindern/Jugendlichen mit offenen Wachstumsfugen sowie in Schwangerschaft und Stillzeit. Die Behandlungsdauer ist laut Zulassung begrenzt.

Ist Teriparatid in Deutschland zugelassen?

Kurz: ja. In der EU/Deutschland als verschreibungspflichtiges Arzneimittel zugelassen (Original und Biosimilars); Einsatz nur nach ärztlicher Indikation. Eine Anwendung außerhalb ärztlicher Kontrolle, etwa zur „Regeneration“, ist gefährlich und nicht belegt.

Quellen

Hinweis: Hier stehen bewusst keine Dosierungen. Bei zugelassenen Mitteln legt die Ärztin oder der Arzt die Dosis fest; für nicht zugelassene Stoffe gibt es keine gesicherten Angaben.