Was ist Salbutamol?
Eines der meistverwendeten Asthma-Notfallsprays: Es erweitert die Bronchien innerhalb von Minuten. Wie Clenbuterol regt es Beta-2-Rezeptoren an, die auch den Energieverbrauch und den Fettstoffwechsel beeinflussen – daher der Missbrauch zum „Definieren“.
Wie gut ist Salbutamol untersucht?
Kleine Studien an trainierten Sportlern: In einer 6-wöchigen RCT verloren Frauen unter inhaliertem Salbutamol etwa 0,8 kg Fett gegenüber Placebo, Männer nicht; gleichzeitig verschlechterten sich Ausdauer- und Kraftzuwächse. Für Abnehmen im Alltag gibt es keine belastbaren Daten.
Welche Nebenwirkungen und Risiken hat Salbutamol?
Herzrasen, Herzstolpern, Zittern, Unruhe, Kopfschmerzen, niedriger Kaliumwert und erhöhter Blutzucker – vor allem bei Tabletten oder hohen Mengen. Bei Herzerkrankungen, Bluthochdruck oder Schilddrüsenüberfunktion besonders riskant; nicht mit anderen Stimulanzien kombinieren.
Ist Salbutamol in Deutschland zugelassen?
Kurz: ja. In Deutschland als Asthma- und COPD-Mittel zugelassen und verschreibungspflichtig. WADA (S3): Nur inhaliertes Salbutamol innerhalb festgelegter Grenzen ist erlaubt, ein Urinwert über dem Grenzwert gilt als Doping; Tabletten und Injektionen sind verboten. Missbrauch außerhalb ärztlicher Kontrolle ist gefährlich.
Quellen
Hinweis: Hier stehen bewusst keine Dosierungen. Bei zugelassenen Mitteln legt die Ärztin oder der Arzt die Dosis fest; für nicht zugelassene Stoffe gibt es keine gesicherten Angaben.