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Abnehmen & Stoffwechsel

Orforglipron: Wirkung, Studienlage und Risiken

Nur für Forschungszwecke: Orforglipron ist in Deutschland und der EU nicht als Arzneimittel zugelassen (Zulassungen gibt es nur in einzelnen Ländern außerhalb der EU). Angeboten wird es als Forschungssubstanz mit dem Hinweis „ausschließlich für Forschungszwecke – nicht zur Anwendung an Mensch oder Tier“. Diese Seite fasst den Forschungsstand zusammen und ist keine Empfehlung zur Anwendung.

Auch bekannt als Foundayo (USA), LY3502970.

StatusNur außerhalb der EU zugelassen
EvidenzGroße RCTs
WirkstoffklasseGLP-1-Rezeptoragonist (kein Peptid, kleines Molekül) · Tablette
Im Tracker als Vial anlegen

Dosierungen nennen wir nur für zugelassene Medikamente laut Fachinformation – im Rechner.

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Dosierungen nennen wir nur für zugelassene Medikamente laut Fachinformation – im Rechner.

Was ist Orforglipron?

Ein GLP-1-Agonist, der kein Peptid ist, sondern ein kleines chemisches Molekül. Dadurch kann er als Tablette ohne die strengen Einnahmeregeln von Semaglutid-Tabletten genommen werden; die Wirkung (Appetitdämpfung, bessere Blutzuckerkontrolle) entspricht dem GLP-1-Prinzip.

Wie gut ist Orforglipron untersucht?

Große Phase-3-Studien (ATTAIN, ACHIEVE). In ATTAIN-1 verloren Teilnehmende mit der höchsten Stufe über 72 Wochen im Mittel rund 11–12 % Körpergewicht gegenüber etwa 1–2 % unter Placebo – etwas weniger als mit spritzbaren Inkretinen.

Welche Nebenwirkungen und Risiken hat Orforglipron?

Übelkeit, Verstopfung, Durchfall, Erbrechen, Sodbrennen/Reflux, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Haarausfall wurden in der US-Fachinformation genannt. Seltene GLP-1-typische Risiken wie Pankreatitis und Gallenblasenprobleme sind zu beachten.

Ist Orforglipron in Deutschland zugelassen?

Kurz: nein – nur außerhalb der EU. In den USA seit 1. April 2026 als Foundayo zur Gewichtsreduktion zugelassen. In der EU läuft das Zulassungsverfahren (September 2026: CHMP-Prüfung noch offen), in Deutschland also noch nicht erhältlich. Verschreibungspflichtig; Angebote ohne Rezept sind illegal und potenziell gefälscht.

Quellen

Hinweis: Hier stehen bewusst keine Dosierungen. Bei zugelassenen Mitteln legt die Ärztin oder der Arzt die Dosis fest; für nicht zugelassene Stoffe gibt es keine gesicherten Angaben.