Was ist Orexin B (Hypocretin-2)?
Orexin B ist ein im Hypothalamus gebildetes Neuropeptid, das bevorzugt am Orexin-2-Rezeptor wirkt und Wachheit, Appetit und Energiehaushalt mitsteuert. Ein Mangel an Orexin-Nervenzellen ist die Ursache der Narkolepsie Typ 1.
Wie gut ist Orexin B (Hypocretin-2) untersucht?
Die Wirkung des Peptids ist vor allem aus Tier- und Laborstudien bekannt. Direkte Gaben von Orexin B am Menschen sind nicht belegt; das Peptid wird im Blut rasch abgebaut, bevor es das Gehirn erreicht. Medizinisch genutzt werden stattdessen Tabletten, die den Orexin-2-Rezeptor aktivieren (z. B. Oveporexton, in den USA 2026 für Narkolepsie Typ 1 zugelassen).
Welche Nebenwirkungen und Risiken hat Orexin B (Hypocretin-2)?
Für das Peptid selbst gibt es keine Sicherheitsdaten beim Menschen. Die zugelassenen Orexin-2-Agonisten zeigen, welche Effekte über diesen Rezeptor auftreten: Schlaflosigkeit, häufiger Harndrang und vermehrter Speichelfluss. Injizierte oder nasal angewendete Graumarkt-Peptide sind in Wirkung und Reinheit unkalkulierbar.
Ist Orexin B (Hypocretin-2) in Deutschland zugelassen?
Kurz: nein. Orexin B ist nirgends als Arzneimittel zugelassen. Orexin-Rezeptor-Agonisten (als eigene Wirkstoffe) sind in den USA zugelassen, in der EU bisher nicht. Bei der WADA ist Orexin B nicht namentlich gelistet; als nicht zugelassene Substanz fällt es unter S0.
Quellen
- Wikipedia: Orexin
- Drugs.com 2026: FDA approves Orzeyful (oveporexton) for narcolepsy type 1
- NeurologyLive 2019: Exploring the promising orexin receptor pathway
Hinweis: Hier stehen bewusst keine Dosierungen. Bei zugelassenen Mitteln legt die Ärztin oder der Arzt die Dosis fest; für nicht zugelassene Stoffe gibt es keine gesicherten Angaben.