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Lemon Bottle / Fettweg-Spritzen: Wirkung, Studienlage und Risiken

Nur für Forschungszwecke: Lemon Bottle / Fettweg-Spritzen ist nicht als Arzneimittel zugelassen. Angeboten wird es als Forschungssubstanz mit dem Hinweis „ausschließlich für Forschungszwecke – nicht zur Anwendung an Mensch oder Tier“. Diese Seite fasst den Forschungsstand zusammen und ist keine Empfehlung zur Anwendung.

Auch bekannt als „Fettwegspritze“, Lipolyse-Injektion.

StatusNicht zugelassen
EvidenzPräklinisch
WirkstoffklasseInjektionslösung zur lokalen „Fettauflösung“ (als Kosmetikum vermarktet)
Im Tracker als Vial anlegen

Dosierungen nennen wir nur für zugelassene Medikamente laut Fachinformation – im Rechner.

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Dosierungen nennen wir nur für zugelassene Medikamente laut Fachinformation – im Rechner.

Was ist Lemon Bottle / Fettweg-Spritzen?

Eine Injektionslösung, die kleine Fettpolster (z. B. Doppelkinn, Bauch) auflösen soll. Laut Hersteller enthält sie Bromelain (Ananas-Enzym), Lecithin und Riboflavin (Vitamin B2); sie wird als Kosmetikum statt als Arzneimittel vermarktet.

Wie gut ist Lemon Bottle / Fettweg-Spritzen untersucht?

Eine medizinische Wirkung ist wissenschaftlich nicht belegt; es gibt keine kontrollierten Studien. Swissmedic fand in untersuchten Proben teils nur Koffein, teils keinen der angegebenen Inhaltsstoffe.

Welche Nebenwirkungen und Risiken hat Lemon Bottle / Fettweg-Spritzen?

Unklare, von Charge zu Charge wechselnde Zusammensetzung. Möglich sind Entzündungen, Infektionen, Schwellungen, Verhärtungen und allergische Reaktionen an der Einstichstelle. Gefährlich ist besonders die in Anleitungen verbreitete Selbstinjektion.

Ist Lemon Bottle / Fettweg-Spritzen in Deutschland zugelassen?

Kurz: nein. Swissmedic warnte im März 2024: Wer injiziert wird, fällt unter das Arzneimittelrecht – ohne Zulassung in der Schweiz illegal. In Deutschland ist das Produkt nicht als Arzneimittel zugelassen; Stiftung Warentest berichtete über laufende Prüfungen der Behörden. Viele Online-Angebote sind vermutlich Fälschungen.

Quellen

Hinweis: Hier stehen bewusst keine Dosierungen. Bei zugelassenen Mitteln legt die Ärztin oder der Arzt die Dosis fest; für nicht zugelassene Stoffe gibt es keine gesicherten Angaben.