Was ist Empagliflozin?
Wirkt wie Dapagliflozin: Die Niere scheidet mehr Zucker über den Urin aus, was Blutzucker, Blutdruck und etwas Gewicht senkt. Heute vor allem wegen des Schutzes für Herz und Niere verordnet.
Wie gut ist Empagliflozin untersucht?
Große Studien bei Typ-2-Diabetes, Herzinsuffizienz und chronischer Nierenerkrankung: z. B. weniger Krankenhausaufenthalte wegen Herzschwäche oder Todesfälle (19,4 % gegenüber 24,7 % unter Placebo). Der Gewichtsverlust ist moderat und für sich genommen kein Grund für die Verordnung.
Welche Nebenwirkungen und Risiken hat Empagliflozin?
Genitale Pilzinfektionen, Harnwegsinfekte, Flüssigkeitsverlust mit Schwindel; Unterzuckerungen vor allem in Kombination mit Sulfonylharnstoffen oder Insulin. Selten Ketoazidose (auch bei normalem Blutzucker) und Fournier-Gangrän.
Ist Empagliflozin in Deutschland zugelassen?
Kurz: ja. In der EU seit 2014 zugelassen und verschreibungspflichtig, für Typ-2-Diabetes, Herzinsuffizienz und chronische Nierenerkrankung – nicht als Abnehmmittel. Die Einnahme ohne ärztliche Kontrolle (Nierenwerte, andere Medikamente) ist riskant. Nicht auf der WADA-Verbotsliste.
Quellen
Hinweis: Hier stehen bewusst keine Dosierungen. Bei zugelassenen Mitteln legt die Ärztin oder der Arzt die Dosis fest; für nicht zugelassene Stoffe gibt es keine gesicherten Angaben.